Unsere Stand: 23.11.2007 |
Pressemitteilung
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Waren es im Sommer immense Wassermassen, die die zwischen der Hauptstadt Dhaka und dem Ganges-Delta gelegene Region nahezu komplett in den Fluten versinken ließ, suchte Ende vergangener Woche der Wirbelsturm „Sidr“ die Menschen heim. „Derzeit herrscht blankes Chaos, viele Dörfer gleichen Trümmerhaufen“, so berichtet Kohinoor Yeasmen, Vorsitzende der Partnerorganisation TARANGO des Jute-Teams am Telefon. „Kaum lief das Leben wieder in halbwegs geordneten Bahnen, raubte der Zyklon vielen Familien in dem Gebiet nun Hab und Gut.“ Nachdem der erste Schock überwunden war, liefen in den vergangenen Tagen bereits die erforderlichen Sofortmaßnahmen an. Mit Unterstützung großer Hilfsorganisationen aus dem Ausland organisieren das bengalische Militär und etliche Nichtregierungsorganisationen die Erste Hilfe in der betroffenen Region. „Und dann?“ fragte Kohinoor beim Jute-Team an. „Wenn die Helfer wieder abziehen, sitzen die Menschen, die überlebten, auf den Trümmern Ihrer Existenz. Dies dürfen wir nicht zulassen. Die Frauen haben durch ihre Arbeit für uns die Existenz ihrer Familien sichern können, jetzt dürfen wir sie beim erneuten Wiederaufbau nicht allein lassen.“ Dieser Appell stieß beim Jute-Team und den Verantwortlichen der Ludwigsburger Kirchengemeinde St. Johann auf offene Ohren. Nachdem im Sommer Hilfsgelder in Höhe von 25.000 Euro überwiesen wurden, um ungefähr 1200 Familien, d.h. ca. 6.000 Menschen durch Nahrungsmittelhilfen während des dreiwöchigen Hochwassers das Überleben zu ermöglichen, einigte man sich mit den Verantwortlichen bei TARANGO, nochmals 10.000 Euro zum Wiederaufbau der vom Sturm zerstörten Dörfer bereitzustellen. „Schließlich nennt Kohinoor die Menschen nicht umsonst ‚TARANGO-Familie’“, meint Elfriede Reuschenbach, Mentorin und seit über 20 Jahren Motor im Jute-Team. „Die Knüpferinnen aus Barisal liefern uns gute Jute-Handarbeiten, unsere Partner bei TARANGO und auch wir im Jute-Team fühlen uns ein Stück weit verantwortlich für diese Frauen und ihre Familien. Schade nur, dass wir diesmal nur ungefähr 3700 Menschen erreichen können.“
Jute-Team und Kirchengemeinde freuen sich über jede Spende, die selbstverständlich steuerlich geltend gemacht werden kann. „Und wer das nicht möchte, der soll auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg an unserem Stand vorbei kommen und sich unsere bengalischen Handarbeiten anschauen. Vielleicht überdenkt der eine oder die andere dabei, welche Geschenke in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen sollen“, hofft Elfriede Reuschenbach. TIPP:
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